Progress-Werk Oberkirch AG

DGAP-News: Progress-Werk Oberkirch AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

26.03.2018 / 08:00
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- Prognosen 2017 in vollem Umfang erreicht
- Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Anhebung der Dividende vor

Oberkirch, 26. März 2018 - In seiner Sitzung am vergangenen Freitag hat der Aufsichtsrat der Progress-Werk Oberkirch AG den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 geprüft, beraten und gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Progress-Werk Oberkirch AG festgestellt.

Die bereits am 22. Februar 2018 gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 werden bestätigt. Umsatzerlöse und Gesamtleistung des Konzerns stiegen auf 461,0 Mio. EUR (i. V. 409,6 Mio. EUR) bzw. auf 483,1 Mio. EUR (i. V. 423,5 Mio. EUR). Ohne den Beitrag aus höheren Materialpreisen von jeweils rund 25 Mio. EUR entspricht dies einer Zunahme um gut sechs bzw. gut acht Prozent. Das EBIT vor Währungseffekten legte auf 23,4 Mio. EUR (i. V. 21,6 Mio. EUR) und inklusive Währungseffekten auf 20,5 Mio. EUR (i. V. 19,7 Mio. EUR) zu. Damit wurde die Prognose für die Umsatzerlöse von rund 450 Mio. EUR übertroffen.

Das EBIT vor Währungseffekten erreichte trotz deutlicher Mehraufwendungen für die Bereitstellung zusätzlicher Fertigungskapazitäten die Prognosespanne von 23 bis 24 Mio. EUR. Das Periodenergebnis belief sich auf 10,1 Mio. EUR (i. V. 9,5 Mio. EUR), das Ergebnis je Aktie auf 3,22 EUR (i. V. 3,05 EUR).

2017 hat PWO das größte jemals benötigte Neu-Werkzeugvolumen realisiert. Durch eine strikte Bilanzsteuerung - insbesondere die Vereinbarung höherer Anzahlungen sowie die Begrenzung der Investitionen auf 32,8 Mio. EUR (i. V. 29,7 Mio. EUR) - konnte dennoch wie prognostiziert ein positiver Free Cashflow von 4,3 Mio. EUR (i. V. 13,0 Mio. EUR) erzielt werden. Auch die erwarteten stabilen Bilanzrelationen wurden erreicht: Die Eigenkapitalquote blieb mit rund 29 Prozent ebenso unverändert wie der dynamische Verschuldungsgrad mit 2,8 Jahren. Nicht zuletzt hat sich das Volumen des Neugeschäfts mit 300,4 Mio. EUR (i. V. rund 730 Mio. EUR), wie bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2017 angekündigt, wieder normalisiert und lag damit leicht über dem Rahmen der aktuellen Wachstumsplanung.

Vorstand und Aufsichtsrat der Progress-Werk Oberkirch AG schlagen der Hauptversammlung am 23. Mai 2018 eine Dividende in Höhe von 1,65 EUR (i. V. 1,60 EUR) vor. Damit setzen wir unsere Ausschüttungspolitik fort, sowohl die aktuelle, gute Geschäftsentwicklung zu berücksichtigen als auch die Bilanz des Konzerns durch eine angemessene Ausschüttungsquote zu stärken.


Der Geschäftsbericht 2017 ist ab 29. März 2018 auf der Homepage www.progress-werk.de einsehbar.

Progress-Werk Oberkirch AG
Der Vorstand

Unternehmensprofil PWO
PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und Fertigung anspruchsvoller Metallkomponenten und Subsysteme in Leichtbauweise. Im Laufe der fast 100jährigen Geschichte seit der Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat der Konzern ein einzigartiges Know-how in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Mit unserer Expertise im kostenoptimierten Leichtbau tragen wir zu umweltfreundlichem Fahren und zu höherer Reichweite bei.

Sämtliche der mehr als 1.000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig von der Art des Fahrzeugantriebs. Rund 3.400 Beschäftigte auf drei Kontinenten, an fünf Produktions- und vier Montagestandorten sorgen für höchste Liefertreue und Lieferqualität.



26.03.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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