Progress-Werk Oberkirch AG
Progress-Werk Oberkirch AG  / Schlagwort(e): Prognoseänderung

09.12.2014 14:45

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Oberkirch, 9. Dezember 2014 - Vorstand und Aufsichtsrat der Progress-Werk
Oberkirch AG haben in ihrer heutigen Sitzung die mittelfristigen
Perspektiven der Standorte des Konzerns diskutiert und die
Unternehmensplanung verabschiedet.

Sie sind zu dem Ergebnis gekommen, dass in Oberkirch Maßnahmen zur Stärkung
der Ertragskraft notwendig sind, da Kunden Teile ihrer Fahrzeugproduktionen
immer stärker in ihre ausländischen Werke verlagern. Dies begrenzt die
Wachstumsperspektiven des deutschen Standorts. Der Vorstand hatte daher
jüngst bereits entschieden, den bestehenden Ergänzungstarifvertrag, der bis
Ende 2014 betriebsbedingte Kündigungen ausschließt und bis Ende 2016 läuft,
nicht zu verlängern.

Derzeit wird ein Programm zur Ertragsstärkung des Standorts entwickelt und
zeitnah umgesetzt. Dabei kommen alle Prozesse auf den Prüfstand. Unabhängig
davon sollen die Personalkosten vor allem in den indirekten Bereichen
deutlich reduziert werden. Für die sozialverträgliche Anpassung der
Belegschaft um circa 100 Mitarbeiter werden noch im laufenden Geschäftsjahr
Rückstellungen in Höhe von 4 Mio. EUR gebildet werden.

Ziel ist es, die Ertragslage des Standorts Oberkirch auch bei
gleichbleibenden Umsatzerlösen zu stabilisieren und die jährlichen
Mehrbelastungen insbesondere aus Tariferhöhungen sowie Aufwendungen
aufgrund des Auslaufens des Ergänzungstarifvertrags zu kompensieren.
Insgesamt sollen jährliche Einsparungen bei Personal- und Sachkosten von
mindestens 4 Mio. EUR realisiert werden. Dieses Volumen wird - wegen der
teilweise langen Kündigungsfristen - ab dem Geschäftsjahr 2016 voll
ertragswirksam.

Für das Geschäftsjahr 2014 wird im Konzern bei Umsatzerlösen von knapp 380
Mio. EUR und  insbesondere bedingt durch den Sondereffekt der
Personalanpassung ein reduziertes EBIT von 15 bis 16 Mio. EUR erwartet.
Bisher wurde ein EBIT am unteren Rand der Spanne von 20 bis 21 Mio. EUR
prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2015 werden sich die Effekte aus den
Einsparungen und die absehbaren Kostensteigerungen im Personalbereich im
Wesentlichen ausgleichen. Bei Umsatzerlösen von rund 400 Mio. EUR wird mit
einem EBIT von rund 19 Mio. EUR gerechnet. In den Folgejahren sollen die
dargestellten Maßnahmen sowie das erwartete Umsatzwachstum wieder zu
deutlichen jährlichen Ergebniszuwächsen führen.

Progress-Werk Oberkirch AG
Der Vorstand
Ende der Mitteilung


09.12.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche 
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