Pressemitteilung
PWO mit deutlicher Steigerung von Umsatz und Periodenergebnis im NeunmonatsÂzeitraum 2011
- Hohes Wachstum von Umsatz und Gesamtleistung
- Operatives EBIT vor Währungseffekten weiter verbessert
- Periodenergebnis und Ergebnis je Aktie legen um 44 Prozent zu
- Umsatzprognose 2011 wird übertroffen, EBIT-Prognose wird bestätigt
Oberkirch, 3. November 2011 - Die Progress-Werk Oberkirch AG veröffentlicht heute ihren Zwischenfinanzbericht für das dritte Quartal und den Neunmonatszeitraum 2011.
Der Konzern expandiert weiterhin mit hohen Wachstumsraten und profitiert damit neben der guten Branchenkonjunktur insbesondere von den derzeit an- und hochlaufenden neuen Serienproduktionen. Erstmals seit Beginn unserer internationalen Expansion weisen zudem alle Auslandsstandorte gleichzeitig eine positive Entwicklung auf. Der Höhepunkt der Anlauf- und Aufbaukosten in den internationalen Märkten ist damit überschritten.
Im Neunmonatszeitraum 2011 steigerte PWO den Umsatz und die Gesamtleistung um 25,6 Prozent auf 241,0 Mio. EUR (i.V. 191,8 Mio. EUR) und um 23,3 Prozent auf 242,7 Mio. EUR (i.V. 196,9 Mio. EUR). Die Entwicklung des Seriengeschäfts ist weiterhin sehr stark, das Werkzeuggeschäft läuft planmäßig. Darüber hinaus resultieren Zuwächse aus der Weitergabe von Materialpreissteigerungen. Aus diesen Umsatzbestandteilen entstehen jedoch naturgemäß keine EBIT-Beiträge, was die entsprechenden Margen beeinflusst.
Das EBIT der ersten neun Monate 2011, das nicht durch Währungseffekte beeinflusst war, legte auf 13,0 Mio. EUR (i.V. 11,4 Mio. EUR vor Währungseffekten von 0,1 Mio. EUR) zu. Bei unveränderten Finanzierungsaufwendungen und einer deutlich reduzierten Steuerquote stiegen das Periodenergebnis bzw. das Ergebnis je Aktie überproportional um 44 Prozent auf 5,2 Mio. EUR (i.V. 3,6 Mio. EUR) bzw. auf 2,09 EUR (i.V. 1,45 EUR).
Im dritten Quartal 2011 legten der Umsatz und die Gesamtleistung um 20,8 Prozent auf 80,9 Mio. EUR (i.V. 67,0 Mio. EUR) und um 23,8 Prozent auf 82,7 Mio. EUR (i.V. 66,8 Mio. EUR) zu. Die für uns relevanten Währungsrelationen an den internationalen Devisenmärkten haben sich im Berichtsquartal zu unseren Gunsten entwickelt, so dass ein positiver Effekt von 1,4 Mio. EUR (i.V. -1,5 Mio. EUR) zu verzeichnen war, der die währungsbedingten Belastungen der ersten sechs Monate ausglich. Die Währungseffekte resultieren insbesondere aus stichtagsbedingten Bewertungen konzerninterner Darlehen, deren Buchwerte nicht wechselkursgesichert sind. Dieser Bewertungseffekt hat zum Anstieg des ausgewiesenen EBIT im dritten Quartal auf 5,2 Mio. EUR (i.V. 2,8 Mio. EUR) und des Periodenergebnisses auf 2,7 Mio. EUR (i.V. 0,0 Mio. EUR) beigetragen.
Wir haben im dritten Quartal 2011 an allen Auslandsstandorten eine positive operative Entwicklung vor Währungseffekten verzeichnet. In Kanada und der Tschechischen Republik werden inzwischen nachhaltig positive EBITs erreicht, Mexiko hat seinen Umsatz durch Serienhochläufe gegenüber dem zweiten Quartal 2011 von 4,5 Mio. EUR auf 8,2 Mio. EUR im dritten Quartal gesteigert und erstmals leicht schwarze Zahlen geschrieben, in China konnten die Aufbauverluste begrenzt werden. Damit haben die Auslandsstandorte eine anlaufbedingte unterjährige Abschwächung des EBIT am Standort Oberkirch mehr als kompensiert und im Vergleich mit dem zweiten Quartal im dritten Quartal eine Steigerung des konsolidierten operativen EBIT vor Währungseffekten um 9,2 Prozent ermöglicht.
Mit dem bisherigen und dem erwarteten weiteren Geschäftsverlauf 2011 werden wir unsere Prognose eines Umsatzes von etwa 300 Mio. EUR übertreffen. Zuzüglich Materialpreisverrechnungen erwarten wir im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 330 Mio. EUR. Unsere Prognose eines operativen EBIT vor Währungseffekten von rund 19 Mio. EUR bestätigen wir.
Progress-Werk Oberkirch AG
Der Vorstand



